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Graffiti in Dresden – Kunst oder kriminelles Geschmiere?

Egal, ob auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen, Graffiti-Malereien begleiten uns auf unseren alltäglichen Routen. Dabei ist Graffiti schon längst kein städtisches Phänomen mehr, auch auf dem Land muss sich ein jeder mit den umstrittenen Kunstwerken auseinandersetzen. Wir von Graffitti ex wollen hier den wichtigsten Fragen auf den Grund gehen und dabei auch klären, wie sich unerwünschte Schmierereien am einfachsten entfernen lassen.

Wann ist Graffiti erlaubt? Wann nicht?

Graffiti wird im deutschen Recht als Sachbeschädigung nach Paragraf 303 des Strafgesetzbuches gewertet. Dabei ist entscheidend, dass unbefugt gehandelt wird und eine fremde Sache besprüht wird. Im Umkehrschluss lässt sich also sagen, dass sprayen erlaubt ist, wenn einem die Sache selbst gehört.

Jeder kann also sein eigenes Haus so besprühen, wie er möchte. Gleichzeitig darf das Haus eines anderen bemalt werden, wenn der Eigentümer dies erlaubt oder gar wünscht, also eine Befugnis erteilt wurde. Öffentliche Graffiti-Plätze, sogenannte „Frei-Flächen“ die für jedermann zugänglich sind und wo legal gesprayt werden darf, gibt es auch. Diese werden häufig von der Stadt, dem Land oder von privaten, gemeinnützigen Trägern bereitgestellt.

Welche Strafen drohen einem Sprayer?

Illegales Sprayen ist die Kehrseite des künstlerischen Anspruchs hinter dieser Form der Malerei. Mittlerweile werden auch immer mehr der Täter erwischt. 2004 wurden Hubschrauber mit Wärmebildkameras ausgestattet zur Strafverfolgung eingesetzt. Aber auch heute gibt es viele Maßnahmen zur Strafverfolgung, wie zum Beispiel:

  • Bahnhöfe werden kameraüberwacht
  • Sicherheitspersonal wird eingesetzt
  • Fassaden werden mit speziellen Materialien geschützt

Einem verurteilten Täter droht eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren. Außerdem hat der Geschädigte meist noch einen Schadensersatzanspruch. Dieser Anspruch kann, soweit der Sprayer zahlungsfähig ist, sich auf die gesamten Kosten der Beseitigung erstrecken.

Wie werden Sie Graffiti wieder los?

Es kann sehr schwierig sein, Graffiti zu entfernen. Das liegt daran, dass nicht jede Fassade gleich ist und auch nicht immer derselbe Lack beim Sprayen benutzt wird. So kann ein Sand- oder Partikelstrahl, der im weiteren Sinne wie ein Radiergummi funktioniert, sinnvoll sein.

Bei Beton oder Naturstein ist es häufig effizienter die Farbe zunächst mit einem Spezialentferner aufzuweichen und mit Heißwasser bei einem Wasserdruck von bis zu 250 bar wegzuspülen. Ansonsten lassen sich übrig gebliebene Farbpigmente durch einen alkalischen Schattenentferner beseitigen.

DIY oder einen Experten beauftragen?

Graffiti ist hartnäckig. Die Sprayer gehen dabei so vor, dass ihre Kunstwerke lange und oft gesehen werden. Möchten Sie selbst den Kampf gegen die Schmierereien aufnehmen, sollten Sie sich vorab genauestens informieren. Schließlich werden dabei Chemikalien eingesetzt, die nicht für den täglichen Bedarf gedacht sind und für die bestimmte Schutzkleidung benötigt wird.

Außerdem werden Kenntnisse über Fassadenoberflächen, Lack und Farben benötigt. Ohne professionelle Hilfe macht ein Laie wohl mehr falsch als richtig. Im Zweifel muss die gesamte Fassade neu gestrichen werden, was noch höhere Kosten nach sich ziehen würde. Außerdem ist die Arbeit eines Experten meist langanhaltender, da dieser auch Präventivmaßnahmen durchführt.

Sollten Sie weitere Fragen oder Anliegen zum Thema Graffiti haben, können Sie sich gerne an uns wenden. Wir von Graffitti ex helfen Ihnen bei Ihrem Problem weiter!